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Welt-t-räumen - Mühlenkampf

Welt-t-räumen

"Kunst zum Anlass nehmen"
April & Mai 201,1 Videonale Bonn, Katowiz Polen

: wel-t-räumen : nachbarschaft :

Kunst zum Anlass nehmen…
Wie stellt sich die Welt jeweils in verschiedenen Situationen, Bildern, Sprache(n) dar? Wer stellt sie wie dar und warum? Wer kann was an diesen Darstellungen ändern, mitgestalten, und gibt es Rückwirkungen auf reale Räume? Welche Handlungsspielräume eröffnen sich für wen in was für Wel-T-Räumen? Wie situiert sich Kunst in diesem Diskurs und wie wird sie ihrerseits in Ausstellungen situiert? Was sind Räume der Videokunst: Film-Raum, Zeitkunst, Darstellung durch Lichtzeichen (Projektion, Monitore)…? Wie ist der Abbildungsund Vervielfältigungscharakter im Wechselverhältnis zum präsenten, materiellen Raum?

…sich und anderen ein Bild von Welt-Räumen zu machen.
Für die Videonale13 bieten Mühlenkampf/die HWG ein deutsch-polnisches wel-t-raumForschungsprogramm an:
Das Künstlerkollektiv Mühlenkampf erforscht die Idee der Weltgestaltung ausgehend von Videokunst, dabei werden persönliche Räume, Kunst-/Ausstellungsräume und deren (urbane) Umräume in die Forschung einbezogen. Gemeinsame Lektüre, Raum-Körper Übungen und situative Datenerhebung lassen eigene Visionen (selbstgefilmte Videos, Zeichnungen etc.) entstehen und vermitteln Formgebungen, die nationalstaatliche (kulturelle?) Nachbarschaften und unsere Gäste in Dialog treten lassen.

Welt-Räume werden auf verschiedensten Ebenen konstruiert. Jede/r befindet sich in einer anderen Schnittmenge sich überlagernder Räume, jeweils mit äußerst unterschiedlichen Handlungsspielräumen ausgestattet. Die eigenen Umfelder sind durch eine Vielzahl von räumlichen und gestalterischen Fakt(or)en geprägt. Um zu erkennen, wo wer heute steht, oder wer auf was eigentlich Einfluss haben könnte, sind Raumverhältnisse zu beachten; sowohl individuell als auch global-regional werden Raumverhältnisse z.B. durch Informationstechnologie und globale Märkte dominiert, durch medialisierte Botschaften, soziale Netze.

Was bedeutet es, in solchen Räumen eine Nachbarschaft zu haben?
z.B.: Wenn Kunst ausgestellt wird, in welche neue Nachbarschaft wird sie durch diesen Vorgang versetzt? Wie verändern sich demgegenüber territoriale Nachbarschaften, wodurch werden solche geprägt im Gegensatz zu temporären Nachbarschaften einer Kunstausstellung?
Gibt es so etwas wie kulturelle Nachbarschaften, und in welchen Räumen würde sie sich ansiedeln? Wenn ein Raumforschungsprogramm Umfelder erforscht: welche Ergebnisse und Ansätze schlagen die nächsten Nachbarn vor? Welche Weltbilder treiben sie um? Wie stark spielen historische Ereignisse, auf sich geladene Verantwortungen in das nachbarschaftliche Verhältnis heute ein? Oft nehmen junge Leute Weltbilder und -räume ihres Umfelds noch als veränderbar an, so zumindest ein Bild, das der ‚Jugend‘ anhaftet. Doch ist das heute so? Bei wem? Und wer ist eigentlich jung?

: wel-t-räumen : nimmt sich Kunst zum Anlass, zu einer internationalen Erforschung gegenwärtiger Weltbilder aufzurufen. Mit nächsten Nachbarn soll herausgefunden werden, welche Visionen wir teilen (teilen wir welche?), ob Lebensräume europäisch vereint wurden – wie uns der politische Rahmen der EU suggeriert -, welche regionalen Eigenheiten sich vielleicht gerade jetzt (wieder?) ausprägen, welche Rolle Kunst in der Gestaltung und im Entwurf gegenwärtiger und zukünftiger Lebensräume haben kann. Dabei soll besonders der junge Blick auf Realitäten von Weltbildern und -räumen zur Sprache kommen, der sonst oft belächelt wird, jedoch gerade weltgestalterisches Potential enthält.

Während des wel-t-raumForschungslabors auf der Videonale 13 forschen deutsche und polnischen Teilnehmer/innen in vier Stufen:

15. bis 17. April 2011 – bei der Videonaleeröffnung arbeitet Mühlenkampf mit 12 jungen Erwachsenen. Mit 12 polnischen jungen Erwachsenen wird über Internet/Skype/ Chat über das Forschungsprojekt kommuniziert.
18. bis 20. Mai 2011 – Mühlenkampf fährt nach Katowice und arbeitet dort vor Ort mit der polnischen Forschergruppe in ähnlicher Weise wie anfangs in Bonn.
27. bis 29. Mai 2011 – die polnische Forschergruppe kommt nach Bonn, um mit der deutschen Gruppe Forschungsergebnisse auszutauschen und gemeinsam(e) Raum- Visionen künstlerisch zu gestalten.
23. bis 27. November 2011 – die deutsche Forschergruppe fährt nach Kattowitz zur Ars Cameralis, um als gemeinsame Gruppe im Stadtraum zu interventieren.
9. bis 10. Juni 2012 – alle 5 Teilprojekte von Escape Enter Space treffen am Jungen Schauspiel Düsseldorf aufeinander.

Das Projekt richtet sich an junge Leute zwischen 18 und 24. Das Forschungslabor ist Teil der Ausstellung Videonale13 und Ars Cameralis 2011, sowie der Kandidatur zur Kulturhauptstadt Kattowitz 2016. Die polnische Forschergruppe konstituiert sich an der Academy of Fine Arts in Katowice.